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HÄFTLING NR. 0117

[Tagebucheintrag 01, Häftlingsnummer: #5168]

Erinnerung an den Einsatz in Ostafghanistan, Kompanie Bravo - 25


Meine Ohren sind von der Explosion betäubt, ein greller Ton übertönt alles, ich drücke sie fest zu und beiße meine Zähne zusammen, kann kaum atmen oder etwas erkennen. Überall Rauch und Staub, der sich auf mein verschwitztes Gesicht festsetzt und kleben bleibt. Schüsse fluten die Nacht, ich versuche meine Orientierung zurück zu erlangen. Meine Ausrüstung ist mit großen Blutflecken übersät, doch es ist nicht mein Blut, bin nur leicht verletzt. Eine laute Stimme dringt durch den pfeifenden Ton in meinen Ohren und langsam wird die Stimme erkennbar. "Sanitäter!" ruft ein Kamerad verzweifelt, während sich im Hintergrund der Staub langsam legt. Ich blicke um mich herum und erkenne den Sergeant neben einem schwer verwundeten, er kniet und hält dessen blutigen Kopf in Händen. Weiter drüben ist der Funker verschanzt, er versucht verzweifelt Unterstützung anzufordern, "Sind in einem Hinterhalt geraten! Brauche sofortige Unterstützung!" brüllt dieser in sein Funkgerät, während feindliches Feuer um uns niederprasselt. Ich versuche aufzustehen, alles tut weh doch ich beiße die Zähne zusammen und schaffe es irgendwie meinen Arsch hoch zu kriegen. Mein Helm ist weg, bin jetzt praktisch ungeschützt. Instinktiv krieche ich rüber um nach dem Verwundeten zu sehn.

Der Sergeant ruft irgendetwas, doch die Schüsse und die Explosionen in unmittelbarer Nähe dämpfen seine Rufe, ich verstehe kein Wort. Wie gelernt greife ich nach dem Puls des verletzten und prüfe seine Atmung, meine Hände zittern dermaßen das ich mich stark anstrengen muss um überhaupt etwas zu merken. Die Atmung scheint sehr flach und wenn ich den Private nicht verlieren will, muss jetzt alles verdammt schnell gehen. Ein kurzer Blick zum Sergent, "Sir! Wir müssen ihn raus schaffen, sonst schafft er es nicht!" Der Sergent nickt und hebt die Hand als Zeichen zum Rückzug, "Rückzug! Los, los!" Ein Blick über die Schulter sagt mir das die anderen wohlauf sind, Gott sei Dank. Unter Feuerschutz ziehen wir den schwer verletzten aus der Hot Zone in das nächste Gebäude. Wir verschanzen uns und warten auf die Kavallerie, ich weiß noch genau wie scheiße ich mich in dem Moment gefühlt habe..

So! Und mehr werdet ihr Arschlöcher von TEC1 über MEINE private Vergangenheit nicht erfahren, damit das klar ist! Unser Deal steht nach wie vor, ich werde alles was auf dieser verdammten Insel vor sich geht eins zu eins berichten, von mir aus auch mit den "Details" die euch so wichtig sind. Aber falls ihr euren Teil der Abmachung nicht einhaltet, werdet ihr das bitter bereuen. Ich weiß genau wie geil der Sender auf private Geschichten ist, die eure Sonden nicht schreiben können, also fangen wir mal an.

Mein Name ist Long John Silver und ja das long bezieht sich auf mein bestes Stück! Natürlich finden es manche von euch komisch und belustigen mich, aber ich wurde schon in der Schule ausgelacht, Elefantenrüssel, Pferdeschwanz usw. haha, sehr lustig, ihr könnt mich mal. Es war nicht immer leicht damit umzugehen, manchmal tat es sogar weh, aber das ist eine andere Geschichte. Eines Tages entschied ich mich für das Bodybuilding, angeblich schrumpft nicht nur das Gehirn wenn man den ganzen Tag Gewichte hebt. Leider half mir das auch nicht viel, also fand ich mich irgendwann damit ab und versuchte ein möglichst normales Leben als Mechaniker, zu leben.

Jetzt bin ich 39 und weiß es besser, das long gehört einfach zu mir und es ist gut so, immerhin hat es mir mein Leben gerettet, passt jetzt gut auf! > Vor ungefähr drei Jahren erwischte ich meine Freundin mit einem anderen Kerl im Bett, das ist jetzt kein Witz. Im Blutrausch erschlug ich den Penner mit der Pfanne und spaltete sein Schädel. Nach der Tat war ich wie gelähmt, meine damalige Freundin rief die Polizei, eine Stunde später saß ich im Untersuchungshaft. Ein Fachpsychologe merkte an, laut seiner Vermutung war ich aufgrund der blutigen Einsätze u.a. Ostafghanistan, dermaßen psychisch aufgeladen dass meine Tat nachvollziehbar wäre. Dem Richter war das scheißegal und somit verdonnerte er mich zu 15 Jahre Haft, für meine Verhältnisse war das richtig große Scheiße, ich war am Boden zerstört. Nachdem meine Exfreundin gegen mich aussagte, gings die nächsten 3 Jahre direkt in den Knast. Das war die Geburt des Long John, daraus entstand mein zweiter Vorname. Schon in der ersten Knastwoche wollten mich ein paar Latinos übers Messer springen lassen. Doch als sie in die Dusche rein kamen und meinen long John sahen, waren sie so begeistert dass sie mich in die Gruppe aufnahmen. Sie sagten, "ein Asiamann mit so große Schwanz ist voll korrekt, Bruder!" Ich wurde ihr Aushängeschild und durfte die Gruppe repräsentieren, zumindest hatte ich damals keine andere Wahl. Die Latinos waren absolut hetero, sie killten alle Schwulis systematisch. Richtig brutale Typen aber untereinander absolut respektvoll, ich hatte Glück!

Eines Tages kamen zwei Sako Typen in den Knast, beide trugen Lackschuhe und schwarze Krawatte. Sie suchten irgendwelche Freiwillige für ein geheim Projekt. Zwischendurch fiel das Wort, Haftverkürzung, in den Raum und ich wurde hellhörig. Jetzt sitze ich auf dieser Insel fest und den Rest, naja das kennt ihr schon.


Neues Leben - neuer Job als Sanitäter

Das was ich gut kann ist Leute den Arsch retten, also meldete ich mich gleich bei den Sanis. Meine Aufnahme lief ziemlich mühelos, ich bekam sogar eine komplett neue Ausrüstung und Arbeitsmittel gratis zur Verfügung, das hat mich wirklich überrascht! Die Sanis waren über Zuwachs erfreut, einer von ihnen namens Komondor, zeigte mir die Karte und die Handelsstadt Zagorje. Die haben hier einen Großteil der Insel Kartografiert und das Ganze in einem Rastermuster unterteilt dass angeblich über 144 Quadratkilometer groß sein soll. Komondor hat mir während dem langen Fußmarsch noch so einiges erzählt, es soll hier Sperrgebiete geben und teilweise noch unerforschte Zonen, Wahnsinn! Ich dachte das abschreckendste sind hier diese Zombies und die tödlichen TEC1 Roboter die Militärische Sperrgebiete bewachen, aber als mir Komondor über die verschiedenen Gruppierung auf der Insel erzählte, insbesondere über die barbarische und gnadenlose Kannibalen die sich wie Schatten bewegen und dich jederzeit aus dem Hinterhalt mit einem scharfen Sperr oder einem Pfeil töten können, lief es mir eiskalt über den Rücken! Seitdem hielt ich die Augen offen, man kann ja nie wissen ob sich ein brutaler Kannibale im nächsten Busch versteckt und ohne irgendeiner Vorwarnung verdammt nochmal auf mich zielt!

Komondor war ein großer Typ, Mitte Dreißig, sehr sportlich gebaut. Er schien sehr direkt zu sein, aber vor allem korrekt und aufgeschlossen. Er erzählte mir von seiner Vorgeschichte, ein Raubüberfall um seine damalige Freundin zu beeindrucken. Ich denke er liebte sie nach wie vor, allerdings kamen seine Räuber-Kollegen ungestraft davon, leider wurde er erwischt und bekam dafür 5 Jahre. Zagorje war im Grunde eine Kleinstadt wie man es vom Lande kennt, das höchste Gebäude hat gerade mal ein Stockwerk und fast überall kam die Farbe von den Mauern runter. Hier waren viele Leute, von Söldnern bis hin zu Zivilisten und zwischendurch immer ein Händler. Doch eine eher kleinere Person stach aus der Menge hervor, sie trug die gleiche Ausrüstung wie die anderen Sanis. Komondor stellte sie mir vor, Dr. Clara Derana, die erste Frau seid langer Zeit die mir über den Weg lief. Sie schien sehr freundlich, eine sympathische Stimme mit einem britischen Akzent die gut zu ihrem äußeren passte. Gerade so über die 1,60 groß, aber definitiv ein Hingucker! Sie sah recht kurvig aus, aber ihr Vorbau stach mir einen längeren Moment direkt in die Augen,

ich musste mich anfangs wirklich zusammen reißen nicht penetrant hin zu gucken. Ihr rötlich-brauner Longbob passte zu ihren grünen Augen und den auffälligen Sommersprossen. Komondor erzählte mir später, dass Clara vor kurzer Zeit für eine allgemeine Immunität zwischen den verschiedenen Gruppierung auf der Insel und den Sanis ausgehandelt hatte und obwohl mir dessen Bedeutung nicht ganz klar war, war ich irgendwie froh darüber. Komondor und ich übernachteten im provisorischen Krankenhaus, direkt in der Stadt. Am nächsten Morgen kam ein Händler vorbei, er war gerade von seiner Jagd-Tour zurück gekehrt. Er sah nicht aus wie einer der Söldner die in der Stadt für Ruhe und Ordnung sorgen, eher wie ein Trucker, mit blauen Jeans und blauer Jeansjacke. Er trug einen Hut, lässige Sonnenbrille und hatte eine tätowierte Träne unter dem linken Auge, sein Name passte irgendwie zu seinem Auftreten, Bob Lee. Das Auffälligste an ihm war seine Gitarre direkt am Rucksack befestigt, ein richtig angenehmer Zeitgenosse. Bob Lee hatte ein Rehlein geschossen und brachte frisch angebratenes Fleisch mit, wir bedankten uns und aßen es zum Frühstück, war ziemlich lecker und perfekt gewürzt! Bob erzählte mir einiges und spielte uns sogar zwei Songs auf seiner Gitarre vor, ich war wirklich überrascht, aber vor allem satt. Natürlich gabs das Fleisch nicht umsonst, er bekam von Komondor ein paar blaue Tabletten und etwas Verbandszeug. Auf dieser Insel scheint alles ein geben und nehmen zu sein, jeder weiß wie es läuft. Kurz darauf wurde mein neue Kollege per Funk kontaktiert. Er gab mit sein Zweit-Funkgerät und machte sich auf dem Weg.

Ich nutzte die freie Zeit um meinen Rucksack zu sortieren, als plötzlich eine bekannte weibliche Stimme zu mir drang, "jemand da!?" rief sie die Stiege hoch, also nahm ich den Rucksack und ging nach unten. Clara stand vor der Tür, sie sah nass und feucht aus, der Nieselregen schien sie erwischt zu haben. "Hallo Frau Doktor" entgegnete ich ihr und versuchte mein gekonntes Lächeln auf zu setzen. Es schien zu wirken, sie lächelte zurück und erkundigte sich über die Lage. Da Komondor nicht anwesend war, nahm sie mich mit auf eine Erkundungstour, sie meinte das es bestimmt Hilfsbedürftige da draußen gibt die kein verdammtes Funkgerät haben. Unterwegs lernten wir uns kennen sie erzählte mir dies und das, vor allem fand ich den Teil mit ihrer Haftstrafe geil, sie meinte dass sie Steuern hinterzogen habe, da sie eine eigene Praxis gehabt habe und nicht alles korrekt an den Staat abgeführt hätte, ich glaubte ihr kein Wort und lies es zunächst dabei. Ich erinnere mich noch gut daran, an dem Tag war es zu Mittag sehr heiß geworden. Nach einem längeren Fußmarsch kamen wir an ein Bauernhof vorbei, vor Ort fanden wir drei Zombies vor. Wir schafften die Zombies aus dem Weg, dabei bekam Sie einen ordentlichen Blutspritzer ab, deswegen war Sie ziemlich angepisst. Die Tür war versperrt, ich brach es kurzer Hand auf und wir gingen vorsichtig in das Haus um uns um zu sehen. Hier draußen gehts fast immer ums nackte überleben, deshalb zählt jeder Fund als Wertvoll. Clara durchsuchte die Küche und fand schnell ein Stück Tuch um sich das Blut ab zu wischen, während ich den hinteren Bereich mit meiner Eagle voran abcheckte.

Die letzte Tür führte mich zum Badezimmer und ich dachte mir nur zum Spaß das Wasser auf zu drehen. Was mich völlig überraschte ist, dass tatsächlich Wasser in der Leitung war und sogar lauwarm! "Doc! schau mal hier gibts warmes Wasser!" rief ich erstaunt rüber. Kurz darauf stand sie mit weit aufgerissene Augen neben mir, sah mich an und ich wusste nicht ob es meine Anrede oder die überraschende Tatsache war dass hier warmes Wasser fließt. "Ahm, hier, pass auf mein Zeug auf!" meinte sie nur, schubste mich zur Seite, warf den Sani Rucksack hin und fing an sich einfach so auszuziehen. Ich riss meine Augen auf, den die Lage war mir neu, also tat ich einfach wie befohlen und räumte ihre Sachen auf die Seite. Halbnackt und noch während sie ihr Shirt auszog, ging sie in das kleine Bad und stoß dabei die Tür mit der Ferse hinter sich, ich konnte mich gerade noch so an ihrem schwarzen Slip ergötzen, es sprach definitiv für sich! Die Tür stand gerade soweit offen dass ich hineinspähen konnte, noch während sie sich bückte um ihr Slip aus zu ziehen, blickte ich genau in dem Moment hinein und ja ich hatte Herzklopfen in dem Moment, das muss ich ehrlich zugeben. Ich meine jeder normale Mann der einigermaßen hetero ist wäre in dem Moment da rein gegangen und hätte es ihr so richtig besorgt.. Vor allem die Geräusche die Sie von sich gab, ich glaube sie war entzückt und auch tiefenentspannt, so als ob sie es vollends genießen würde. Irgendwie gönnte ich ihr das und ich entschied mich zu warten, also blieb ich bis auf weiteres vor der Tür und bewachte den Kram. "Long John!" rief sie plötzlich und ich sah hinein. "Guck nicht so blöd! Gib mir das violette Ding aus meinem Rucksack, hier is'n Loch das gestopft werden muss." fügte sie hinzu und hielt mit der einen Hand die Tür sodass ich sie jetzt nicht mehr sehen konnte und mit der anderen Hand wartend zu mir.

Ich dachte zuerst das sie scherzt, aber als ich tat wie befohlen und den Rucksack öffnete, fiel ich fast aus den Socken! Da war wirklich ein knallvioletter, fetter, einen halben Meter langer Dildo drin! In dem Moment war ich perplex, wusste nicht wirklich damit etwas an zu fangen, also nahm ich dieses Dreckstück in die Hand und reichte es Ihr in die Dusche, "Hier! viel Spaß damit" ich kam mir verarscht vor und dachte nur, was hat dieser Dildo was ich nicht habe.. Clara nahm das Ding und knallte die Tür zu, also legte ich mein Ohr zur Tür. Sie schien die Dusche sehr zu genießen, zumindest verriet mir das was ich hörte. Es dauerte keine fünf Minuten bis sie die Tür öffnete und mich um ein Handtuch bat. Zum Glück fand ich ein relativ sauberes Handtuch in einer Schublade, also reichte ich es ihr. Kurze Zeit später kam sie entspannt aus der Dusche, sie hatte den Slip an und das Handtuch über die Haare hochgesteckt, mit einer Hand hielt sie sich über den prallen Busen, diesen Anblick werde ich nie mehr wieder vergessen. Sie schmunzelte mich an und sagte "Jetzt dreh dich doch endlich um, John" Ich drehte mich um und lies Sie sich in Ruhe anziehen. Letztendlich reichte sie mir ihr Handtuch und sagte amüsiert, "Hier, geh dich duschen du stinkst." Irgendwie wusste ich das sie nur scherzte, aber ich nahm das Tuch und ging duschen. "Der Handtuchhalter ist drin" warf sie mir hinterher, kurz darauf wusste ich was sie meinte und musste einfach nur lachen!

Sie nutzte den Dildo quasi nicht für sich, sondern um es in ein Loch an der Wand hinein zu stecken, das als Handtuchhalterung dient, im Prinzip war das genial den im kleinen Badezimmer gab es nichts anderes. Dadurch vergas ich völlig die Tür zu schließen. Natürlich nutzte sie die Chance um mich zu Recht zu verspotteln, "Hei, ich hoffe du gibst mir mein Dildo danach wieder zurück!" rief sie mir zu. In dem Moment fiel ihr Blick auf meinem nackten long Johannes! Ha! Ich hatte sie doch noch erwischt, den sie biss sich instinktiv auf die Unterlippe und machte dabei ein komisch quietschendes Geräusch als sie sich langsam wie eine rot gewordene Eule umdrehte. Konnte mir natürlich das Lachen nicht verkneifen und schloss gleich die Tür um in Ruhe fertig zu duschen. Später aßen wir noch einen Snack und machten uns noch vor der Dämmerung auf dem Rückweg nach Zagorje. Uns wurde klar das wir beide einfach nur Kollegen sind die ganz normale Bedürfnisse haben, wir sprachen noch über vieles miteinander.

Irgendwann sagte ich ihr dass ich ihr die Geschichte mit der Steuerhinterziehung nicht abgekauft habe. Möglicherweise hatte sie gute Laune oder es war einfach die Tatsache dass wir uns gut verstanden haben, die sie dazu veranlasst hatte mir die Wahrheit zu sagen. Trotzdem will ich es euch noch nicht verraten, mir persönlich liegt nichts daran in die Vergangenheit anderer herum zu wühlen. Demnach erzählte ich ihr auch meine Geschichte, wir verstanden uns recht gut. Die nächsten Tage nutzte ich um mich in der Gegend zurecht zu finden, aber vor allem um immer wieder verwundete Leute zu versorgen. Ich war sogar in der großen Kirche und nahm das erste mal in meinem Leben an einer Messe teil, es war schon interessant. Vor allem die anschließende Beichte, war wirklich sehr befreiend.

Die Sanis sind für mich nach wie vor eine große Bereicherung, ich habe z.B. von Dr. Derana viel gelernt und mich z.B. mit Komondor und Lasse Bluten in Militärisches Sperrgebiete vorgewagt, aber darüber schreibe ich euch beim nächsten mal.


[Tagebucheintrag 02, Häftlingsnummer: #5168]

Sonnenstrahlen blenden, meine Augenlieder ziehen sich vom grellen Licht instinktiv zusammen. Schweißperlen auf der Stirn und ein unangenehmer Angstschweiß dringt in meine Nase. Sani Lasse wischt mit dem Tuch über mein Gesicht, es fühlt sich wie Schleifpapier an. Mein Puls rast und meine Hüfte schmerzt wie unter Feuer! Mir wird schwindlig, meine Augen fallen langsam fast zu. Mein Körper liegt auf der Seite am Boden, vor Schmerzen leicht zusammengezogen. Lasse Bluten, ein schlanker Typ mit kurzem Bart beugt sich über mich drüber, "diese verdammten Kannibalen!" Er öffnet meine Schutzweste und packt nach dem Speer dass tief durch meine Hüfte ragt, "was soll der Scheiß! Wir haben doch n' Deal mit denen!" Vorsichtig greift er nach dem hinteren, längeren Teil des Speers und hält es fest, "Johnny, das tut jetzt sehr weh, ist aber gleich vorbei!" Und setzt das Knie zwischen den Händen. Ich schreie kurz auf als das Holz abbricht und falle sofort in Ohnmacht.


Zwei Tage später..

Meine Augen öffnen sich wie von Geisterhand, zunächst scheint alles sehr verschwommen. "Oh, er ist aufgewacht!" dringt eine vertrauliche Stimme, es ist Doktor Clara D., sie hält eine Schüssel Suppe in den Händen, "Hier John, iss diese Suppe, es wird dir gut tun" und lächelt mich an. Ich versuche mich zu bewegen, doch plötzlich schießen Schmerzen durch meinen Körper sodass ich aufschreien muss! Die Doc holt rasch eine Spritze und haut es mir direkt in die Pobacke. Alles wird leiser und dunkler, kurz darauf schlafe ich ein."


Drei Tage später..

Lasse kocht einen Eintopf während wir uns unterhalten. Der leckere Geruch dringt durch die ganze Höhle. "Lasse, sag mal.. wo ist die Doc hingegangen?" Lasse hat ein wirklich angenehmes Gemüt, er rührt in seinem Eintopf und schweigt erstmal, so als ob er sich seine Worte sorgsam auswählen würde, "Johnny.. du warst mehrere Tage bewusstlos und Komondor ist immer noch nicht von seiner Jagd zurückgekehrt." *Er wirkt ruhig und gefasst, die Neugier packt mich, "Seine Jagd? Ich erinnere mich nur noch an den Angriff und den Schmerzen nachdem du das Speer abgebrochen hast, damit ich nicht verblute.. apropo Danke das du mich gerettet hast Lasse" und lächle ihn an. Er sieht mir direkt in die Augen und sagt, "Johnny, ich habe dir geholfen aber Komondor hat dich gerettet. Wir waren viel zu weit vom Spital entfernt und bei dem Bunker liefen zu viele Killermaschinen herum als das wir dich da rein bringen konnten.

Aber Komondor wusste dass es in der Nähe diese Höhle gab und er hatte hier sogar Vorräte gelagert" sein Blick schweift in den hinteren Bereich der Höhle. Mein Blick folgt seinem und erkennt ein paar Vorratskisten. Er ergänzt, "Komondor ging sofort mit gezückter Schrotflinte auf die Kannibalen los, nachdem du vom Speer getroffen wurdest. Einem schoss er über den Haufen, aber der zweite konnte fliehen. Wir brachten dich hierher und kontaktierten Dr. Derana, sie kam nach um dich zu versorgen. Doch Komondor packte seine Waffen und etwas Proviant in seinem Rucksack um sich kurz darauf auf die Jagd nach dem Kannibalen zu machen. Bevor er los ging schwor er den Verantwortlichen zu finden und ihn zur Verantwortung zu ziehen." Mein Blick sank entrüstet, "ich verstehe, hätte er wirklich nicht tun müssen." * Lasse keuchte, "da kennst du ihn schlecht, für Dich tat er fast alles." Ich nickte zustimmend und konnte es kaum fassen, ich meine Komondor war mein Mentor und er hatte mich sogar gerettet um sein Versprechen einzulösen.

Wir aßen und unterhielten uns über Komondor, damals wussten wir noch nicht dass wir ihn nie wieder sehen würden. Es dauerte noch drei Wochen bis ich wieder genesen war und die Schmerzen völlig abließen. Dieser Tag an dem ich fast gestorben wäre, bleibt wie ein Mahnmal in meinem Gedächtnis eigebrannt, ich werde es nie mehr vergessen.

Zwei Monate später..

Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden. So ein Schwachsinn.. seid Komondor verschwunden ist, hatte sich für alle Sanitäter so einiges geändert und meine Abneigung gegenüber den Kannibalen stand nach wie vor. Es sind noch viele Fragen offen geblieben die ich lösen wollte, ich musste die Wahrheit herausfinden. Die Notfälle sind in letzter Zeit zurück gegangen, ob das ein gutes Zeichen war konnte ich noch nicht deuten. Am späten Nachmittag kam ein Funkspruch von Clara rein, sie wollte sich mit mir treffen. Am Treffpunkt tauschten wir ein paar Informationen aus und sie lud mich anschließend zu einer großen Party im Söldner-Camp ein.

Natürlich ging ich da hin und konnte es zunächst nicht fassen! Dr. Derana hatte sich mit dem Häuptling der Kannibalen, namens Tyrone S., verlobt. Ehrlich gesagt war dieser Tyrone eine wirklich furchteinflößende Gestalt, allein schon sein Aussehen! Seine Maske bestand anscheinend aus dem Kopf eines frisch gehäuteten Bären und seine Stiefel und Handschuhe aus dessen Krallen. Seine Stimme klang für mich wie der Tod persönlich, es ging mir wirklich eiskalt den Rücken runter! Aber dennoch wirkte er ruhig und gefasst und Clara wich den ganzen Abend nicht von seiner Seite. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, ich war sehr überrascht, aber ich gönnte es ihr, denn sie war glücklich mit ihm. Während der Party erfuhr ich von dem Zwischenfall, angeblich hatte Tyrone einem der Räuber Anführer namens John Wick, die Hände abgehackt, furchtbar! An dem Abend fiel mir eine weibliche Kannibalin auf, die zunächst am Lagerfeuer saß. Sie hatte braune, schulterlange, lockige Haare und sah nicht sehr groß aus. Ihre Wadeln sahen durchtrainiert aus, allerdings konnte ich nicht mehr von ihr erkennen, da sie in einem Fell gekleidet war und eine große Maske trug die ihr Gesicht bedeckte. Sie saß da, hörte zu und sprach nicht viel, meine Neugier war geweckt. Später im laufe der Party war sie jedoch verschwunden, so verabschiedete ich mich von den anderen und ging Richtung Krankenhaus zurück. Paar hundert Meter weiter und ein Bier später musste ich mich entleeren, zum Glück stand ein schöner Busch in der Nähe.

Ich ging hin, packte meinen long John aus und wollte gerade loslegen, als mich plötzlich eine weibliche Stimme aus unmittelbarer Nähe erschreckte! "Hei du! machst jetzt nicht das was ich denke, oder!?" sagte sie, aber ich konnte im dunkeln niemanden erkennen, "Wer bist du? Ich meine, wo bist du?!" und machte die Hose schnell wieder zu. "Na hier! Unter dir." entgegnete Sie hörbar amüsiert. Sie lag im Gebüsch versteckt, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, "oh das tut mir Leid, wusste nicht das hier jemand liegt" und schlich mich langsam zu ihr näher ins Gebüsch. Wir unterhielten uns ein wenig, ihr Name war Yarp und sie war die Kannibalin von der Party. Sie schien nett zu sein, ich durfte ihr Nachtsicht Zielfernrohr ausprobieren, eine sehr sympathische Frau. Irgendwie kam sie mir nicht wie eine eiskalte Killerin vor, also unterhielten wir uns noch ein wenig miteinander. Dennoch konnte ich dem Gedanken im Hinterkopf nicht loswerden, irgendjemand hatte Komondor auf dem Gewissen.

Am nächsten Tag hörte ich dass der Räuber John Wick, medizinische Versorgung brauchte. Wir trafen uns und ich sah mir seine Wunden an, er hatte Glück das es keine Entzündung gab. Auf einer Hand hatte er eine Prothese, also baute ich ihm eine zweite für die andere Hand. Damit konnte ich mein handwerkliches Geschick erneut unter Beweis stellen, es hat Spaß gemacht! Herr Wick war sichtlich froh darüber und bedankte sich bei mir. Natürlich nutzte ich die Gelegenheit und bat ihn die Sanis aus zukünftige Überfälle aus zu lassen, zum Glück stimmte er zu. Am gleichen Tag kontaktierte ich Clara, die Doc erzählte mir von ihrem Bestreben und den alten Bündnissen die sie früher für die Sanis getroffen hatte. Auf jeden Fall eine taffe Frau, doch sie war nicht die einzige wie sich später heraus stellte.


Die Spielemacher & Wir

In den nächsten Wochen nahm die Zahl an Notfälle und Unfälle sowie Todesfälle drastisch zu. Es lag auch stark daran das die Spielemacher Fahrzeuge auf die Insel importiert hatten, das hatte fast niemand erwartet. Wir waren nicht mehr viele Sanitäter, doch versuchten die missliche Lage so gut es geht schichtweise zu bewältigen. Einen Arzt lernte ich erst später kennen, sein Spitzname war Metal. Bislang war er im Süden im Einsatz, im Grenzteil der Insel an das große Meer. Das erste was mir an Metal auffiel war seine Offenheit und Bereitschaft jedem sofort zu helfen der Hilfe brauchte. Natürlich hatten das alle Sanis drauf, aber seine Art wie er das tat war anders und seine Erfahrungswerte hoch. Im laufe der Zeit fiel mir eine starke Gemütswandlung bei ihm auf. Immer wenn er diesen grimmigen Blick aufsetzte, wusste ich das da etwas nicht stimmte, aber ich wusste nicht was. Herr Metal war für mich sehr schwer einzuschätzen und er ist nach wie vor ein Rätsel für mich. Zu mir ist er freundlich und sehr hilfsbereit, aber zu anderen wie zB. zu Ranger Gobe, ist er völlig anders. Ich denke das die zwei niemals einer Meinung sein werden, dazu sind sie zu verschieden. Ranger Gobe hat ihm bereits mehrmals aufgrund respektlosem Verhaltens mit der Ausnüchterungszelle gedroht.

Die Spielemacher haben uns die alte Apotheke freigestellt und gleich daneben ein kleines Spital. Wir haben in zwei nahe gelegene Garagen neue Schlösser eingebaut und unsere Sanitäter Vorräte und Einsatzfahrzeuge aufbereitet. Dadurch sind wir bei einem Notruf über das Funkgerät oder dem Pager nicht nur viel schneller vor Ort, sondern können auch schwer verletzte Patienten direkt im Zagorje Spital aufnehmen und versorgen, ich finde das ganz großartig! Aber solange ich nicht weis wo der Haken bei der ganzen Sache ist, traue ich diesen perversen Spielemacher nicht über den Weg, die können mich mal! Während dem Umzug in den neuen Gemächern, entdeckte ich zufällig einen alten Brief der meine schlimmste Vermutung bezüglich Dr. Metal bestätigte.

Ich zitiere das mal:

"Der Herr Dr. Metal war vor der Haft ein gewöhnlicher Kleinstadt Arzt. Er geriet in eine missliche Lage aus der er nur schwer heraus kam und musste sich entscheiden, ob er ein Leben retten möchte oder das vieler. In seinem Wesen war es ihm klar, aber als er vor Gericht aussagt, wurde er schuldig gesprochen und hat auch seine Approbation verloren. Doch das ließ ihn kalt, weil er wusste wofür er in den Knast kam. Er ist seit jeher stark auf der Seite der schwachen, aber lässt es sich nicht anmerken. Er ist der geborene Anführer, nur möchte er keine Verantwortung. Die Leute aus seiner Heimatstadt, beschrieben ihn immer als Charismatisch, Laut, Aufbrausend, gar Psychopathisch veranlagt. Nur bewunderten sie ihn auch, da er immer Helfen konnte, für jeden da war der Hilfe brauchte und auch wenn es nie so aussah, ein Lächeln auf seinen Lippen war. Ich erinnere mich sogar das er es Hasste wenn man zum Bispiel Log. Er hat es einmal durchgehen lassen, aber kein zweites mal. Er schrieb die Leute ab die ihn etwas verheimlichten. Doch er beschützte auch jeden, selbst die die er noch nie zuvor gesehen hatte. Eigentlich war er ein Freund den man immer braucht, wenn da nicht seine Vergangenheit wäre, es wissen halt nur wenige das er ein Nazional Sozialist ist. Ich glaube das er auch in seinem Studium bei einer Partei Chef war, da bin ich mir aber nicht sicher, da er keine Verantwortung möchte, hmm…, da kann man nur Spekulieren. Wenn er jetzt bei den Sanitätern ist wie ich es im TV sah, können sie keinen besseren als ihn haben. Ich weis meine Meinung hat keine richtige Bedeutung für sie, aber so habe ich ihn kennen gelernt. Er wird seine Kollegen Beschützen, egal wie, selbst wenn er sich selber Opfern müsste, Verrat ist bei ihm ein Fremdwort.

Er bräuchte auch nicht viel, wie heißt es so schön, ein Apfel und ein Ei? Wenn er die Sachen hätte bekommt er ein Auto aus der Verhandlung, er labert den Verkäufer solange zu bis er seinen Willen bekommt. Ich weis auch das er mal eine Frau hatte, nur die Geschichte erzählte sich bis jetzt niemand und ich möchte auch nicht darauf eingehen, verzeihen sie mir. Das ist alles was ich über ihn erzählen kann. Mit freundlichen Grüßen

Jessica Sevide"

Im Endeffekt ist Dr. Metal kein Unschuldslamm, aber.. wer von uns ist das schon? Ich habe den Brief zurück gelegt und nie wieder ein Wort darüber verloren, alte Leichen sollte man nicht ausgraben.


Der falsche Santa Klaus..

In Zagorje sind die neuen Ranger aktiv im Einsatz und sorgen für Recht und Ordnung. Wir versuchen mit den Rangern so gut es geht zusammen zu arbeiten, ist nicht immer leicht. Die Notfälle haben sich in den letzten Wochen verdoppelt und ich hoffe sehr das es im neuen Jahr nachlässt. Muss ehrlich zugeben das die Anzahl meiner Einsätze sich vervielfacht hat und ich deshalb und nicht aus ärztlicher Sicht alle Einsatzberichte nicht preisgeben kann und möchte. Daher werde ich mich auf einige beschränken, wie zB. einem kürzlichen Einsatz in der Haftanstalt der Ranger.

Am frühen Morgen kam der Notruf per Funk rein, Ranger Gobe hatte zwei neue Gefangene die anscheinend geistig verwirrt waren. Als ich vor Ort eintraf, befanden sich die Gefangenen bereits in der Zelle, zwei der Ranger bewachten sie und schilderten mir die Lage. Einer der beiden Gefangenen hatte einen dicken Bauch und war nicht sehr gesprächig, er trug einen Weihnachtsmann Anzug mit Zipfelmütze und eine Sturmhaube übers Gesicht, er nannte sich Herr Santa Klaus. Der andere war schlank und hatte auch eine Sturmhaube, jedoch eine Stimme wie eine Frau. Er behauptete zwar ein Mann zu sein und am Kehlkopf verletzt worden zu sein, aber das konnte ich dem Typ ehrlich gesagt nicht abkaufen. Der Klaus gab brav seine Waffen und sein Rucksack dem Ranger, aber die Santa Gehilfin nicht, sie behielt die Waffen. Ich konnte natürlich nicht in die Zelle um sie zu untersuchen um ggf. ihre Wunden zu versorgen, bei uns Sani geht Selbstschutz immer vor. Also bat ich die Santa Gehilfin ihre Hose runter zu lassen und den Popo an die Gitterstäbe zu drücken damit ihr ihr die Tetanus Impfung verabreichen kann. Auf meine Aufforderung hin reagierten die anwesenden Ranger amüsiert und die Santa Gehilfin leider entsetzt.

Nach kurzer Überlegung fragte ich die Santa Gehilfin ob sie lieber eine Schluckimpfung haben möchte, da brach plötzliches Gelächter in der Haftanstalt aus, es dauerte bis sich alle Gemüter wieder beruhigten. Aber auch das lehnte sie ab und ich musste mir etwas anderes einfallen lassen. Zum Glück fand ich dort eine große Fackel und befestigte eine Spritze mit Beruhigungsmittel an einem Ende und stach damit durch die Gitterstäbe in die Zelle hinein, als die Patientin gerade nicht aufpasste. Sie bemerkte die Finte, aber da war es schon zu spät, sie fiel um. In dem Moment drehte Klaus völlig durch, anscheinend glaubte er das seine Gehilfin tot sei. Im gleichen Moment kam Ranger Gobe zu uns hinauf und sah wie Santa versuchte die Waffe von ihrem Rücken zu reißen! Gobe lief in die Zelle und knallte Sante eine auf die Backe, sodass dieser augenblicklich bewusstlos zu Boden fiel. Ich musste das Ganze einen Moment lang erst verdauen, bevor ich in die Zelle ging um die beiden zu untersuchen. Santa Klaus und seine Gehilfin durften am nächsten Morgen die Ausnüchterungszelle nüchtern verlassen, es gab keine Anzeige da sich der Ranger im Nachhinein bei Santa entschuldigte. Santa ließ das trotzdem kalt und er versprach Gobe, im kommenden Jahr keine Geschenke!

Ich möchte euch von den ersten beiden Schwerverletzten, die in unserem Spital stationär aufgenommen wurden erzählen. Pims von den glorreichen sieben Rednecks und der ehrenwerte Mr. B. von den Söldnern.


[Tagebucheintrag 03, Häftlingsnummer: #5168]

Die stationäre Aufnahme..

Nach unserer Eröffnung des neuen Spitals neben der Apotheke in Zagorje, kamen schon die ersten Notrufe übers Funkgerät rein. Einer der ehrenwerten Söldner namens Mister B. wurde in einer sogenannten Save Zone von einer Killermaschine angegriffen. Normalerweise kommen in der Save Zone keine Killerroboter vorbei, doch die Spielemacher sind nach wie vor unberechenbar. Oberbefehlshaber Black Bones holte mich mit dem Einsatzfahrzeug ab und wir eilten zum Schwerverletzten. Zu meiner Verwunderung war auch Yarp vor Ort, sie half uns tatkräftig, wirklich eine taffe Frau. Mister B. befand sich rund zwanzig Meter hoch in einem Funkturm, ich habe bis heute keine Ahnung was er dort gesucht hatte. Wir gelangten über eine Metallleiter zu ihm hoch und konnten ihn sogleich versorgen, wie gut das ich schwindelfrei bin.

Es stellte sich ziemlich schnell heraus dass Mister B. zwei kleine Metallsplitter in der linken Schulter trug. Ich denke er hatte großes Glück noch am Leben zu sein. Es hätte genauso gut seine Brust durchbohren können, die Killermaschinen kennen absolut keine Gnade. Vermutlich liegt es auch zum Teil an der harten Ausbildung der Söldner, eine schnelle Reaktion ist in dem Job wohl ausschlaggebend und in dem Fall hat es ihm wohl das Leben gerettet. Der Schwerverletzte war fast eingeschlafen, also verabreichte ich ihm gleich eine Dosis Epinephrin, damit sein Herz und Hirn wieder mit genug Blut versorgt wurden. Yarp und Mr. Black Bones halfen dabei, sein Oberkörper frei zu machen damit ich ihn untersuchen konnte. Während Bones die offene Wunde seines Kameraden mit einem Verband zu presste, konnte ich ein Zugang legen und Yarp die Infusion hoch halten. Einer der Rednecks war auch dabei, auf meine Aufforderung hin holte er uns ein paar Seile und einige Holzstöcke. Mister B. hatte starke Schmerzen in den Beinen, er hatte große blaue Flecken und einige Schwellungen, allerdings konnte ich keine Knochenfrakturen feststellen. Ich nutzte die Gelegenheit und operierte den Patienten gleich vor Ort, entfernte rasch die Splitter und säuberte die Wunde. Während ich ihn zu nähte, assistierte mir Mr. Black Bones.

Die Wirbelsäule des Patienten sah gut aus, keine Verletzung, also fixierte Yarp und ich zwei Infusionsbeutel später, seine Beine mit den Stecken und den Seilen. Yarp setzte noch etwas Klebeband ein damit wirklich nichts verrutschen konnte. Mr. Bones und die Rednecks halfen uns bei der Rettungsaktion, wir konnten den schwerverletzten schließlich erfolgreich abseilen und ihn vorsichtig ins Fahrzeug legen. Die nächste Station war das Spital wo Mister B. stationär aufgenommen wurde. Ich sah alle drei Stunden nach ihn und stellte selbstverständlich einen Nachttopf unters Bett, sowie leichte Kost und Wasser zur freien Verfügung. Nachts stellte ich eine Kerze ins Zimmer, denn ich wusste nie wann er aufwachen würde. Das Ganze hat mich irgendwie an einer außergewöhnliche Operation erinnert, die sich mehrere Wochen zuvor ereignet hatte. Dabei fuhr uns eine Söldner Fahrzeugkolonne zu einem Bunker in den Bergen, um dort in einem alten OP Raum eine riskante Operation durch zu führen. An Bord befanden sich mehrere Söldner, darunter Dr. Derana und ich als ihr Assistent und natürlich der Patient Rid. Rid verlor durch einen Unfall sein Augenlicht, die Doc nahm an das es ein sogenanntes Blutgerinnsel war. Im Endeffekt mussten die Söldner eine Killermaschine zerstören, damit wir alle unbeschadet in den Bunker eindringen konnten.

Es war wirklich spektakulär und absolut riskant, aber wir haben es dennoch alle heil hinein geschafft. Bei der OP stellte sich heraus das Dr. Derana tatsächlich Recht hatte, Rid hatte ein Blutgerinnsel im Kopf. Sie Operierte ihn, während ich ihr dabei assistierte, es war sehr spannend und interessant! Ich habe eine par Polaroids gemacht und ins Buch hinzugefügt..



Die Operation im Bunker

Trotz der erfolgreichen OP blieb Rid mit einem grauen Starr zurück, er konnte leider nie wieder gut sehen und musste schließlich sogar die Söldner Gruppe endgültig verlassen. Es tat mir sehr Leid für ihn, aber eine Sache lies mich seid dem Vorfall Nachts nicht mehr ruhig schlafen. Ich dachte oft darüber nach mein Medizin Studium zu beenden und meine Doktorarbeit zu schreiben. In meinem Leben hatte ich leider nie diese Möglichkeit und es lies mir keine Ruhe. Obwohl ich wusste das sie mir dabei nicht helfen konnte, sprach ich einige Wochen später die Frau Doktorin darauf an. Sie sagte mir dass eine typische Doktorarbeit hier natürlich nicht möglich sei, aber bot mir an mein Wissen in bestimmten Bereichen zu erweitern.

Zurück zum Thema.. Der zweite Schwerverletzte den ich stationär aufnehmen musste war einer der Rednecks namens Pims. Er wurde mitten auf der Straße vor dem Ranger Gebäude von einem Auto erfasst und so gut wie tot liegen gelassen. Der Fahrer begann Fahrerflucht doch die Ranger waren schnell zur Stelle und setzten den Notruf. Ich eilte so schnell ich konnte zum Unfallort und bat die Ranger sofort die Straße ab zu sperren. Zwei Ranger sicherten uns ab damit ich meine Arbeit beginnen konnte.

Der Patient lag regungslos am Boden und nach kurzem Check musste ich ihn gleich reanimieren. Ich legte einen Zugang und einer der Ranger namens Phoenix, hielt für mich die Infusion hoch. Also verabreichte ich dem Patienten eine 0,4 Epinephrin, dass bei Wiederbelebungen zusammen mit einer Herzmassage zur Blutdrucksteigerung eingesetzt wird. Er brauchte noch zwei weitere Infusionen, endlich wurde sein Puls stabil und seine flache Atmung immer besser. Schließlich kam er zurück ins Leben und konnte sich nach ca. zwanzig Minuten sogar aufsitzen. Ich bat Gobe uns ins nahe gelegene Spital zu fahren, Ranger Phoenix begleitete uns. Die Sanitäter Ausrüstung ist nach wie vor mangelhaft, wir haben leider kein Spineboard, aber Gott sei Dank Leute die bereitwillig helfen wollen. Pims wurde damit stationär aufgenommen, dadurch waren die Ressourcen des Spitals ausgelastet, wir haben nur zwei Bette.

Alle drei Stunden sah ich nach ihm und versorgte ihn so gut es ging, bis schließlich die Nacht um war und es unerwartet an der Tür klopfte. Der Rednecks Anführer Billy Bob trat herein, er wollte sein Freund abholen und nachhause bringen. Billy musste mir versprechen auf Pims zu achten und ihm keinesfalls Alkohol zu geben, bis dieser wieder völlig gesund sein würde. Der Chef gab mir sein Versprechen, also lies ich Pims mit ihm gehen. Später wurde auch Mister B. auf persönlichen Wunsch vorzeitig entlassen, ich fuhr ihn ins Söldnerlager und stellte sicher das er seine Medizin dabei hatte und sich tatsächlich ins Bett legte. Am nächsten Tag traf ich Clara bei der Apotheke, sie schien gut gelaunt und erholt zu sein. Kurz darauf kam ein Notruf rein, Yarp war am Kopf verletzt und blutete stark. Mr. Black Bones kam uns abholen und wir fuhren zu einer Hütte am See wo sich Yarp befand. Clara leistete wieder einmal gute Arbeit und konnte Yarp rasch versorgen. Mir wurde erneut bewusst dass Clara von den Sanis nicht weg zu denken ist, wir brauchen sie und vielleicht mehr als sie ahnt. Zurück in der Stadt trafen wir einen jungen Sani Anwärter namens Thore Draccuson, den ich bislang nur sehr selten getroffen hatte. Er trug teilweise alte und schmutzige Sanitäter Ausrüstung, also stellte ich ihn zu Rede. Auf meine Frage hin ob er ein Sanitäter werden möchte, sagte er mir, "nur wenn es unbedingt sein muss" Irgendwie hat mich das persönlich sehr getroffen, ich meine wir Sanis geben immer 100% und sind fast immer aktiv im Dienst! Über Dracusons Aussage war ich regelrecht entrüstet.

Die Frau Doktor bekam das mit und fragte was los sei - also sagte ich ihr meine Meinung, dass ich solche halbherzigen Kollegen nicht gut heiße. Ich glaube das sie sich ins Fadenkreuz der Spielemacher begeben hat, aber ich weis nicht ob ihr dass bewusst war. Abends am selben Tag passierte es, irgendjemand rammte ihr Einsatzfahrzeug! Ich befand mich zu der Zeit in einem Einsatz mit Lasse und Metal, der Funkspruch traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Zum Glück und zu meiner Erleichterung, konnten sie aus dem Fahrzeug springen ehe es explodierte. Ich weis nicht was ich gemacht hätte, wäre ihr etwas schlimmes zugestoßen.


Die geheime Mission..

Heute früh bekam ich eine Pager Nachricht von dem Spielemacher, sie wollen mich persönlich treffen.

Ich weis nicht ob das gut oder schlecht ist aber im Endeffekt habe ich gar keine andere Wahl, jetzt kann ich endlich den Teil unsres Deals einhalten! Wir treffen uns im Süden bei der Küste an der U-Boot Werft. Der gleiche Ort wie damals als ich auf die Insel gebracht wurde, es löst in mir ein merkwürdiges Gefühl aus. Zwischendurch dachte ich mehrmals daran die Sanis oder Söldner oder sogar einen der Ranger darüber in Kenntnis zu setzen, mir vielleicht sogar Begleitschutz zu holen. Aber das hieße nichts anderes als dass ich damit genau diejenigen in Gefahr bringe, die ich mitnehmen würde. Das könnte ich niemals verantworten! Mein Rucksack ist gepackt, das Tagebuch kopiert und das Duplikat versteckt, ich gehe lieber auf Nummer sicher. Zuletzt habe ich mich bei Clara vom Dienst abgemeldet und mich von ihr verabschiedet. Das Funkgerät ist ausgeschaltet, meine Entscheidung steht nun fest. Falls mir etwas schlimmes passieren sollte, werden sie meine Nachricht finden. Wenn alles nach Plan läuft, lassen mich die Spielemacher meine Doktorarbeit schreiben und ich kehre als vollwertiger Arzt, zurück auf die Insel. Es ist das Beste was ich für die Sanis und den Leuten hier tun kann, ich denke auch das Beste für mich. Lebt wohl, gezeichnet - L. John Silver


Die U-Boot Werft

*Schweißgebadet und leicht verletzt angekommen, gerade noch pünktlich am Treffpunkt. Ein großes U-Boot ist bereits angedockt und die Killerroboter sind anscheinend deaktiviert.

An der gesamten Dockstation stehen schwer bewaffnete TEC1 Soldaten, ihre Ausrüstung besteht aus einer speziellen Kevlarlegierung. Die Farben sind schwarz und blau, man kann sie fast nicht voneinander unterscheiden. Sie tragen verdunkelte Schutzbrillen und schwarze Sturmhauben, sowie eine M16 in den Händen.* 



[folgender Inhalt wurde aus Verständigungszwecken, von Russisch in die aktuelle Sprache übersetzt]


Hier kennt mich niemand

Ich bin etwas nervös aber zuversichtlich, denn solange unser Deal steht wird mir nichts passieren. Das einzige was mich im Moment interessiert ist mein Überleben. Also folge ich erstmal Captain Schmidt Kruegers Anweisungen und verhalte mich ganz ruhig. Natürlich würde ich diesem Nazistischen Arschloch von einem Speichellecker, am liebsten mein scharfes Skalpell in den Hals rammen, aber das hieße wohl auch mein Tod und dass, naja.. geht meines ermessen nach doch irgendwie zu weit. Immerhin verdanke ich TEC1 den Selbstverteidigungskurs und den Grundkurs im Umgang mit Schusswaffen, sie meinten mir damit ein Gefallen getan zu haben.

Krueger nennt es "das sichere überleben auf dieser Gott verdammten Insel" Der wichtigste Kurs war vor allem der Sprachkurs um diese neue Sprache zu lernen. Gerade mal drei Wochen Zeit, schriftlich komme ich klar.. aber die Aussprache, naja.. damit tue ich mir noch recht schwer. In Russland nannte man es "ausländisch lernen" ich vermisse Mütterchen Russland sehr. Wenn sie mich fragen ist ein scharfer Verstand viel nützlicher als jede Waffe es je sein könnte. Ich bin davon überzeugt dass angewandtes Wissen Macht sein kann, schon mein ganzes Leben lang habe ich nie aufgehört mein Wissen zu steigern. Wie auch immer, wir verließen das U-Boot und betraten die Werft, ich fühlte mich wie ein Lamm dass auf die Schlachtbank geführt wird. Am Ende des Stegs stand ein zittriger, verschwitzter kleiner Asiate. Am Leib trug er Sanitäter Einsatzausrüstung und hielt ein abgenutztes Buch fest umklammert in den Händen. Auf den ersten Blick, eine armselige Gestalt. Instinktiv musste ich daran denken was mich hier auf dieser Insel erwarten könnte. Obgleich musste ich mich zusammen reißen und diese negativen Gedanken schnell verdrängen bevor sie sich sammeln konnten um von mir Besitz zu ergreifen. Der Asiate sprach mit zittriger Stimme und erzählte Krueger, soweit ich es verstanden habe, etwas von einer Nachricht und einem Tagebuch. Zu meiner Verwunderung fragte er schließlich um die Erlaubnis eine Doktorarbeit schreiben zu dürfen, ich glaube er meinte es tatsächlich ernst. Dieser arme Kerl kannte anscheinend Krueger noch nicht. Und als ich gerade etwas sagen wollte, schnitt mir der Speichellecker von einem Captain das Wort ab! Er nahm das abgegriffene Buch des Asiaten und sagte bloß, "Herr Silver, vielen Dank für ihre Unterstützung!"

Seine Stimmlage war dermaßen verlogen, dass es sehr sarkastisch rüber kam. Keine zwei Sekunden später hielt dieses nazistische Schwein seine Pistole an Herrn Silvers Kopf. Noch bevor ich reagieren konnte drückte er einfach ab, ich fiel fast um vor schreck! Im ersten Moment konnte ich mich weder bewegen noch irgendetwas sagen, das war nichts anderes als eiskalter Mord, eine absolut unnötige Exekution! Der Asiate lag in regungslos am Boden und sein Blut trat aus seinem Schädel. Krueger drehte sich zu mir und sah mich so an als ob nichts besonderes passiert wäre. Seine Stimme war herablassend, "Herr Doktor, ich hoffe sie lernen aus den Fehlern anderer, ansonsten wird es ihnen genauso ergehen." - warf mir das abgegriffene Notizbuch zu und ergänzte, "bringen sie dieses Buch in das U-Boot und holen sie ihr Zeug! Wir sind schon zu lange hier." Wie gesagt, manchmal ist es besser zu schweigen und das Köpfchen zu benützen, also tat ich erstmal wie befohlen und ging zum U-Boot.


Die Ausrüstung

Die Crew schwieg über den Vorfall, so als wäre nie etwas passiert, ich konnte es immer noch nicht fassen. Meine ersten nützlichen Gedanken kreisten um mein weiteres Vorgehen, ich überlegte mir eine neue Strategie. Zunächst legte ich das Buch in meinem Abteil auf die Seite und packte den Rucksack, Proviant und etwas zu trinken ein.

Die Zeit war knapp, aber ich nutzte die nächsten paar Minuten um in das Tagebuch hinein zu schauen. Ich konnte das meiste was dieser Herr L. John Silver geschrieben hatte lesen und mir damit schonmal ein Bild über die Lage auf der Insel machen. Im nächsten Moment kündigte ein Crewmitglied die Abreise an, "noch fünf Minuten bis zum Abtauchen!" Also mache ich mich auf zum Ausgang, als mich plötzlich einer der Soldaten beim Oberarm packte! - "Hei, haben sie das Tagebuch hier gelassen?" ich sah ihm direkt in die Augen, "natürlich, geht mich nix an" Der unverschämte Soldat lies mich los und zeigte zum Ausgang, "richtige Einstellung, ich wünsche ihnen einen schönen Aufenthalt!" So eine verlogene Schlange, sein Glück das mein Skalpell sich nicht gerade in meiner Hand befand. Schnellen Schrittes eilte ich über das Pier während die Soldaten entgegengesetzt bei mir vorbei gingen. Zum Schluss kamen Krueger und zwei Leibwachen auf mich zu, "Halt! Herr Doktor." Ich blieb stehen und sah ihn unvermittelt an, "was wollen?"

Schmidt hatte die Hände am Rücken verschränkt und stand strammer als ein neuer Besen vor mir, "Sie sind ja völlig ungeschützt, das geht nicht!" - und nickte deutend zu einem der Leibwächter. Also drückte mir dieser seine M16 und zwei volle Magazine in die Hände. "Außerdem, schreiben sie ausnahmslos alles was sie erleben in dieses Notizblock!" -ergänzte er höhnisch und drückte mir ein neues Buch in die Hände, welches er wohl am Rücken versteckt gehalten hatte. Ich konnte es mir gerade noch so verkneifen und nickte nur knapp. Kurz darauf gingen sie an mir vorüber, ich war sichtlich erleichtert. Doch Schmidt blieb plötzlich stehen und warf mir nach, "ich würde an ihrer Stelle schnell weglaufen, die Mechs werden sobald wir abtauchen reaktiviert" - und lachte diabolisch ehe er Richtung U-Boot weiterging. Ich spürte die Gänsehaut und lief sofort los, so schnell ich konnte! Draußen angekommen suchte ich das Weite und sackte nach einem Kilometer erstmal zusammen. Es dauerte eine Weile um mich wieder zu sammeln, Zeit für eine gut überlegte Strategie! So wie es aussieht bin ich erstmal auf mich alleine gestellte, kein Mensch kennt mich hier und niemand weis wer ich bin. Ich werde diese Tatsache zu meinem Vorteil nutzen, wenn ich mich erstmal ruhig verhalte, bekomme ich vermutlich keine Probleme.. und zur Not habe ich diese M16 dabei..

Mal sehen was diese merkwürdige Insel zu bieten hat, gegen etwas Reichtum hätte ich keine Einwände.

Tut mir Leid! Durch die ganze Aufregung habe ich ganz vergessen mich vorzustellen. Ich Häftling Nr. 0117, bin 39 Jahre jung und ein Frauenschwarm. In meiner Jugend habe ich viel studiert, daher unter anderem B.Sc. - für alle Idioten unter ihnen bedeutet das "Bachelor of Science." In Russland war ich ein anerkannter Chirurg und habe mich immer mehr auf Wissenschaft spezialisiert. Ich hatte bisher mindestens 100 Frauen, es lag oft an meinem bezaubernden Charme. Meine Mutter war Russin und mein Vater Amerikaner, daher der ausländische Name. Meine Heimat ist das schönste Land auf dieser Erde, ich hoffe sehr eines Tages zurückkehren zu können. Der Grund für meine Inhaftierung war ..

Sieht plötzlich einige Zombies und rennt los!

 
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